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Rudern und die Gesundheit

Rudern kann ab einem Alter von ca. zehn Jahren (entscheidend ist hier vor allem die Körpergröße / Wettkampfrudern ist ab einem Alter von 13 Jahren möglich) bis ins hohe Alter betrieben werden. Als eine von wenigen Sportarten wirkt sich Rudern auf alle Hauptmuskelgruppen positiv aus und ist dazu äußerst kreislauffördernd. Beim Sportrudern wird über einen Rollsitz auch die Beinmuskulatur eingesetzt. Verletzungen sind selten, nach Untersuchungen von Krankenkassen zählt Rudern zu den gesündesten und ungefährlichsten Sportarten.

Mehr Lungenvolumen durch Rudern

Rudern ist gesellig, schärft Teamgeist, macht Spaß und - ist ein ausgezeichneter Ausdauersport für Asthmatiker. Die gleichmäßige Bewegung an der Luft übt die Atmung. Das Lungenvolumen erhöht sich, die Gefahr für Asthmaattacken sinkt. Aber auch sonst ist Rudern „eine empfehlenswerte Sportart“. Es fördert Ausdauer und Kraft, schult Koordinationsvermögen und Schnelligkeit. Rudern trainiert das Herz-Kreislauf-System, den Stoffwechsel und die gesamte Muskulatur. Dabei werden die häufig vernachlässigten Rumpf-Muskeln besonders beansprucht. Probleme können nur bei Vorbelastungen durch Krankheiten, körperliche Schäden oder Anomalien auftreten. Das Risiko sich zu verletzen ist übrigens beim Rudern fast null: Zusammenstöße mit anderen Booten kommen so gut wie nie vor. Die rhythmischen Bewegungen schonen Gelenke, Bänder und Sehnen, daher ist Rudern bis ins hohe Alter möglich. Aber auch Kinder können bereits ins Boot steigen – sofern sie ausreichend Größe mitbringen. Das ist etwa ab zehn Jahren der Fall. Menschen mit Asthma sollten natürlich ihre Erkrankung mit Medikamenten im Griff haben und bei Pollenallergie immer die aktuelle Wetterlage im Blick behalten.

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