Diese Seite drucken

Osterlager 2017

Zur Bildergalerie des Lagers

Tag 1 (So., 23.04.) --> Bericht von Silas, Nicolas, Manuel und Florian

Unser einwöchiges Ruderlager begann wie jedes Jahr am Rotsee beim Einladen unseres Gepäcks. In kleinerer Formation als je zuvor begeben wir uns also auf die Reise nach Norditalien. Voller Vorfreude auf unsere neue Unterkunft geniessen wir die dreistündige Fahrt durch malerische Bergtäler in Uri und mediterranen Dörfern im Tessin. Ohne Umwege finden wir unseren Campingplatz direkt am Lago di Pusiano, wo wir sogleich unsere grossräumigen Bungalows beziehen.
Da wir dieses Jahr mit dem Ruderclub Uster trainieren dürfen, diese aber noch nicht anwesend waren, hatten wir die Möglichkeit, spazieren zu gehen und der zeitgleich stattfindenden Regatta zuzuschauen.
Nachdem wir uns mit den Sportlern aus dem Zürcherland bekannt gemacht haben, luden wir die Boote bei strahlendem Wetter aus.
Hungrig und dankbar nehmen wir dann die Plätze im idyllisch-lauschigem Restaurant Coconut ein. Mit einem Reissalat und anschliessendem delikatem, typisch italienischen Stück Fleisch vom Lederbock füllen wir unsere Mägen um am morgigen ersten Trainingstag die harten Trainings von unserem kompetenten Trainerteam überstehen zu können.
Nach interessanten Diskussionen beschliesst auch das blaue Nashorn, schlafen zu gehen.



Tag 2 (Mo., 24.04.) --> Bericht von Stephan und Tobias

Heute hatten wir unseren ersten Trainingstag. Um 7 Uhr mussten wir aufstehen um zu Frühstücken, Anzuziehen und in den Bus zu steigen um an den Trainingsort zu gelangen. Als wir angekommen sind, erwartete uns schon ein knallhartes Fitness- und Beweglichkeitstraining. Dabei haben wir ganz neue Übungen (Seilspringen) oder einen ganz speziellen "Kampf" gemacht. Danach gingen wir in getrennten Altersgruppen auf den See oder an die Ergometer. An den Ergometern haben wir gelernt, dass wir den Rücken gerade haben sollten.
Nach den anstrengenden Trainings stärkten wir uns mit einem Mittagessen, das so wie letzten Abend "vorzüglich" schmeckte. Nach dem Essen hatten wir (die Kleineren) anschliessend zwei Stunden Rudertraining auf dem See von 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr. Ab 16:30 Uhr hatten die Älteren Training bis 18:30 Uhr.
Heute hatten wir ein Abendessen nach Wahl (mit kleiner Auswahl) danach ging es ab ins Bett.



Tag 3 (Di., 25.04.) --> Bericht von Eva und Emilia

Nach der Tagwacht trafen wir uns alle verschlafen beim Bus.
Es begann mit einem sehr anstrengendem "Tessa"-Training (Krafttraining). Bauchmuskeln, Armmuskeln und Beinmuskeln wurden dabei sehr hart trainiert.
Auf dem See gab es sehr hohe Wellen die von Motorbooten erzeugt wurden. Vom Ruderclub Uster fielen drei ins Wasser.
Zum Mittagessen gab es wieder einmal Teigwaren.
Beim Wikingerschach in der Mittagspause gewannen die MÄDCHEN.
Am Nachmittag regnete es ein wenig. Wir gingen trotzdem aufs Wasser.
Zum Znacht gab es wieder Teigwaren.



Tag 4 (Mi., 26.04.) --> Bericht von Nicolas, Manuel und Florian

Das blaue Nashorn wacht auf.

Es regnet und regnet und regnet und regnet und regnet und
regnet und regnet und regnet und regnet und regnet und
regnet und regnet und regnet und regnet und regnet und
regnet seinen Lauf.
Und wenn's genug geregnet hat, dann regnet's wieder rauf.
So rein theoretisch müsste dies gehen.
Doch wir, wir können drüber stehen.

Nachdem die Schlüssel sind gefunden
die Hemmungen allsamt verschwunden.
Geht's raus auf hohe See zu fahren
Die grosse Kunst ist's zu bewahren,
was Trainer uns einst übergaben.

Nach dem Mittag schweigt der Schweiss
Bälle fliegen durch die Luft
Als BeSe eintrat in den Kreis
da wussten alle: "des is der Schuft",
der den Kreis verändert hat.

Heim geht's mit dem Shuttlebus,
über Wege über Strassen
die Pfützen und das grosse Nass
doch Spielen können wir nicht lassen
Nedderlands hat es jetzt satt.

Und das blaue Nashorn geht schlafen.



Tag 5 (Do., 27.04.) --> Bericht von Stephan und Tobias

Es regnete fast den ganzen Tag. Um 8 Uhr begann es wieder mit einem "harten" Training mit Tessa. Bei Tessa spielten wir nach den Übungen mit einem riesen Ball (Omnikin) eine Art Fuss-Handball. Danach ruderten beide Altersgruppen.
Nach dem "anstrengenden" Krafttraining und Wassertraining gab es Essen vom Buffet.
Nach dem Essen ging es für uns Jüngeren in die Pause bis um 16:30 Uhr. Nach der Pause entschieden die Trainer von den zwei Clubs, dass wir eine Skiff-Stafette (also eine Stafette mit Einer-Booten) machen. Tobias sagte während der Stafette: "Ich gehe nachher vielleicht Baden." Daraufhin reagierten zwei Trainer blitzartig und schmissen Tobias in eine Pfütze. Die Stafette gewannen Emilia, Stephan und Adrian (Uster) vor Elias, Nick (beide Uster) und Silas. Dritte wurden Eva, Tobias und Marco (Uster).
Nach der Stafette mussten wir im Skiff (Einer) aufstehen. Einer flog dabei ins Wasser. Wir mussten nach dieser Aktion die Kleider trocknen. Nach dem Trocknen gab es Essen vom Buffet. Es gab zum SIEBTEN mal PASTA.



Tag 6 (Fr., 28.04.) --> Bericht von Eva und Emilia

Wegen dem Wetter haben wir eine Alternative gesucht. Wir sind in den Wasserpark gefahren.
Bei der Hinfahrt sind schon ein paar müde geworden und haben schon wieder geschlafen.
Als wir ankamen bezahlten wir den Eintritt und wir durften rein. Alle zogen sich schnell um und rannten ins Bad. Es gab sehr grosse und schnelle Rutschen, ein Wellenbad und ein Becken mit Wasserdüsen und Sprudelanlagen im Freien als Rundgang.
Als wir wieder nach Hause gegangen sind, schliefen ein paar ein. Wieder beim Ruderzentrum, vertrieben wir uns die Zeit mit Wikingerschach und einem riesigen Ball.
Zum Essen gab es Teigwaren mit Pesto. Jetzt sind wir sehr müde und packen unsere Koffer. Wir freuen uns auf unser Zuhause.



Tag 7 (Sa., 29.04.) --> Lagerdraht von Manuel und Nicolas

Das blaue Nashorn schreckt auf.
Bei strahlendem Wetter packen wir unsere acht Sachen und waschen ein letztes Mal unser Geschirr ab.
Bei strahlendem Wetter fahren wir zu spät ab, ein Novum.
Bei strahlendem Wetter laden wir Hand neben Hand mit Uster unsere Boote auf den Anhänger.
Bei strahlendem Wetter erledigt ein Hund sein Geschäft, direkt neben den Gestellen, an welchen wir noch Minuten zuvor unsere Boote abgebunden haben.
Bei strahlendem Wetter schiessen BeSe und ein Italiener Gruppenfotos.
Und dann fahren wir ab, verlassen den Ort, an welchem wir eine Woche lang die Ehre hatten.
Und dann fahren wir ab, verlassen Italien, passieren die Grenze und kommen in der Schweiz an.
Und dann staut es, vor dem Gotthard, im Gotthard und nach dem Gotthard.
Das blaue Nashorn entflieht in einen Wald unweit Silenen.
Vielleicht begleitet es uns wieder, nächstes Jahr.
Kommt drauf an.