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Osterlager 2016

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Tag 1 (So., 03.04.) --> Bericht von Vivienne und Larissa

Erster Tag im Osterlager
Um 08:00 Uhr trafen wir uns am Rotsee, um die Boote aufzuladen. Danach sicherten alle ihre Plätze und fuhren los.
Nach kurzer Pause und Stärkung in Gavirate fuhren wir weiter ins Hotel "La Bussola" in Cittiglio. Nach kurzem Zimmerbezug trafen wir uns vor dem Hotel und wurden für die bevorstehende "Fuchsjagd" instruiert. Dann ging es los. Die erste Gruppe machte sich, ausgerüstet mit Konfetti, auf den Weg und legte die heissen Spuren. Nachdem jede der drei Gruppen einmal verfolgt wurde, schlossen wir unsere Jagd erfolgreich ab.
Bis 20:00 Uhr konnten wir nun unsere Zeit frei nutzen. Die ersten zog es bereits in den "fake"-BILLA. Pünktlich um 20:00h fassten wir den Salat und eröffneten somit unser erstes Abendessen der Lagerwoche. Nach dem Essen instruierte uns Urs über die kommenden Trainingstage und dann waren wir frei und durften uns auf den verschiedenen Zimmern bis zur Nachtruhe um 22:00 Uhr aufhalten.
Wir freuen uns auf die auf uns zukommenden Trainingstage.



Tag 2 (Mo., 04.04.) --> Bericht von Manuel, Jan & Florian

Nachdem wir die erste Nacht erfolgreich überstanden hatten, beschlossen wir, da wir das konventionell italienische Morgenessen schon gekostet haben, loszufahren, was dem Zeitplan zufolge sowieso schon anstand, worauf wir unseren Trainingsort, ein Ruderclub am "Lago di Monate", kennen lernten, doch keine Zeit hatten, uns auszuruhen, schliesslich sind wir hier zum Rudern nach Italien gekommen, was allerspätestens nach dem ersten Training, in welchem wir das erste Mal dieses Jahr wieder auf den See und in das Ruderboot konnten, doch das ist ihnen bestimmt auch selbst bewusst, wohingegen die Tatsache, dass es Spaghetti Bolognese zum Nachtessen gab, Ihnen neu sein wird, obschon es für unser zweites Training, in wessen Mittelpunkt die Aufmerksamkeit stand, erforderlich war, doch um zurück auf den Tagesverlauf zukommen, ist das gemütliche Abendessen in unserer Gaststätte "La Bussola" in Cittiglio (gesprochen wird es "Tschitillio") zu erwähnen.



Tag 3 (Di., 05.04.) --> Bericht von Linus, Tobias & David

Wie jeden morgen mussten wir früh aufstehen, diesmal mit kleiner Verspätung. Danach gab es ein leckeres, nährhaftes Frühstück und um 20 vor 8 hiess es ab nach Travedona Monate an den See.
Nach langem besprechen wer in welches Boot darf, waren sich alle einig und es ging los. Die Trainingsrunde dauerte nicht so lange, bald waren alle wieder an Land.
Zum Mittagessen gab es leckeres Gemüserisotto von Alois. Zum Dessert stürmten alle miteinander auf die feinen Snikers, Mars und Twix.
Am Nachmittag gingen alle mit vollem Magen und guter Laune wieder aufs Wasser.
Nach dem Nachmittagstraining wurden 2 "ein wenig Nass". Und alle gingen "Trocken" wieder ins Hotel. Auf dem Nachhauseweg wollten alle, dass BeSe 10mal um den Kreisel fährt und haben laut gesungen bis er schlussendlich nachgab und doch noch um den letzten Kreisel fuhr.



Tag 4 (Mi., 06.04.) --> Bericht von Lynne, Nils und Maya

Heute war ein sehr sonniger und warmer Tag, was uns natürlich alle gefreut hat. Nach dem Zmorgen sind wir an unseren Lagerplatz gefahren und da begrüsste uns ein stiller See, perfekt fürs Rudern. Mit grosser Motivation, wegen des guten Wetters, hatten wir ein gutes aber anstrengendes Training. Um unsere Technik noch zu verbessern hatten wir noch ein Ergometer-Input von Urs.
Zum Mittag zauberten uns Wisu und Oski, wie immer ein feines Essen. Heute gab es Kartoffelgratin mit Hackfleisch gefüllten Tomaten. Ein paar Eltern statteten uns auch noch ein Besuch ab.
Während sich ein paar am Steg gesönneled haben, wurden andere ganz “lieb“ ins Wasser geworfen. An dieser Stelle liebe Grüsse an Vivienne. Nach der kalten Erfrischung hatten wir ein strenges Wasser Training, da die Sonne immer noch fröhlich am Himmel stand. Später brauchten die Meisten wieder eine Abkühlung. Anschliessend besuchten wir noch Di-Bi und viele kauften sich neue tolle Ruder Bekleidung. Bes morn :-)



Tag 5 (Do., 07.04.) --> Bericht von Emilia, Selina und Eva

Heute sind wir um 6:30 Uhr aufgewacht. Alle waren müde.
Nach dem Frühstück sind wir mit dem Auto und dem Minibus zum Lago di Monate gefahren. Danach sind wir in unseren Booten aufs Wasser. Als wir wieder an Land waren, spielten wir Wikingerschach (Kubb). Plötzlich fing es an zu regnen.
Zum Mittagessen gab es Nudeln mit Gemüsecarbonarasauce ausser für Selina, die eine Wette mit BeSe angenommen hat. In dieser Wette ging es darum, dass Selina eine sehr grosse Salatschüssel, deren Boden mit Salat bedeckt ist, aus isst. Beide haben einen Fehler gemacht. Selina ging es danach sehr schlecht mit Bauchschmerzen. Selina hatte die Wette verloren, aber trotzdem noch etwas von BeSe bekommen.
Nicht alle waren motiviert wieder aufs Wasser zu gehen. Da kam ein Gewitter auf und wir mussten schneller als gedacht wieder ans Land. Dafür mussten wir wieder mal auf die Ergometer um den Rythmus zu spüren. Darauf hatten alle keine Lust. Um 17:00 Uhr waren wir wieder im Hotel.



Tag 6 (Fr., 08.04.) --> Bericht von Nicolas, Wyatt, Dario und Emre

Wie jeden Morgen wurden wir auch heute um 6:30 Uhr von BeSe geweckt.
Natürlich entflammte beim Abfahren der fast schon zum Ritual gewordene Streit um die begrenzten Plätze im "Büsli".
Vergleichsweise hoher Wellengang hätte so manchen beinhahe die Trockenheit gekostet.
Den Mittag verbrachten wir weitestgehend mit schlafen und der Einnahme fein gekochter Speisen.
Nach dieser Erholungsphase wurde das geplante 24km-Rudern durch einen spielerischen Nachmittag mit Ballspielen und Staffettenlaufen ersetzt.
Während der Heimfahrt fuhren 14 Leute zum 2. mal in der Woche zum Ruderladen DiBi, damit zwei davon ihr Wunschprodukt noch bekamen (Anmerkung des Autors: der fast halbstündige Aufenthalt im DiBi diente nicht gerade als Stimmungsheber im Büsli).
Einige Stunden später assen wir Pasta mit Tomatensauce oder Bolognese als letzter Mahlzeit des Tages. Es wurde dunkel.
Ein erlebnisreiches, schönes und lehrreiches Lager neigt sich langsam dem Ende zu.



Tag 7 (Fr., 09.04.) --> Bericht von Oskar

Tagesbericht vom letzten Tag des Osterlagers 2016

Zu Beginn meines Berichtes möchte ich allen daheimgebliebenen einen Kurzbeschrieb des Ortes, an dem wir die vergangen Tage gerudert, geschwitzt, gespielt und zu Mittag assen, geben. Der Ort Travedona – Monate ist 273 m über Meer, hat 4‘095 Einwohner (Stand 31.12.2013). Liegt in der Provinz Varese in der Lombardei. Es ist ein verschlafenes Örtchen idyllisch am Lago di Monate gelegen. Rund um den Lago di Monate hat es herrschaftliche Villen und Landhäuser. Fahrdistanz Rotsee – Monate 223,8 km.

Der Ruderclub hier hat ein schönes Clubhaus mit einer sehr grossen Küche. Auch der Ruderclub in Corgeno, bei dem wir die letzten Jahre immer waren, hat ebenfalls eine grosse Küche mit einer Industrie - Geschirrspülmaschine. Ich erkundigte mich beim Präsidenten des diesjährigen Gastclubs, warum alle Ruderclubs so eine grosse Infrastruktur besitzen. Dieser erklärte mir; “Dass die jeweilige Gemeinde sich am Bau des Clubhauses beteiligt, aber dafür das Gebäude auch für Gemeindeanlässe benützen kann, daher die grosszügigen Küchen und Infrastruktur“. Schade, dass dies in der Schweiz nicht der Fall ist.

Nun zum Tagesbericht.

Tagwache 06.30 Uhr. 07.00 Uhr Morgenessen. Danach packen und die Zimmer ordentlich aufgeräumt verlassen. Gegen 08.35 Uhr waren wir fertig und bereit zur Abfahrt. Die Truppe fuhr nach Monate und ich zahlte unsere Hotelrechnung ohne zusätzlich defekte Möbel oder Lampen berappen zu müssen. In vergangenen Jahren war dies nicht immer so!

Vom Küchenchef Wisu erhielt ich den Auftrag unterwegs noch Mutschli und Wienerli fürs Mittagessen zu besorgen.

Von 09.30 Uhr bis 11.00 Uhr waren alle nochmals auf dem See und ruderten ein paar Bahnen zum Abschluss. Nach der Rückkehr vom Wasser ging es an das Verladen der Boote. Diese Aktion ging sehr zügig voran und alle zeigten einen tollen Einsatz.

Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Heimweg. Obwohl am Gotthard ein 4km langer Stau war, und wir dadurch 1 Stunde länger brauchten, kamen wir dennoch um 18.00 Uhr am Rotsee an. Das Versorgen der Boote war ebenfalls sehr schnell erledigt und so konnte Urs alle um 19.15 Uhr verabschieden.

Nun möchte ich noch Danken. Den Jugendlichen die so ordentlich mitmachten und Freude am Lager hatten. Dem Trainer Urs für das organisieren des Lagers und durchführen. An BeSe der die Ruhe in Person ist und den nichts Nervös macht. Wisu, unserem Koch, der immer ein tolles Mittagessen zaubert und Hausi, unseren Transportchef, der es sich nicht nehmen lässt, seit Jahren, den Material- und Gepäcktransport zu übernehmen. Andreas, Larissa und Vivienne für Ihre Unterstützung beim Trainieren sowie Pädi, der uns ganz überraschend Besuchte und spontan beim Training half.

Oskar

An dieser Stelle sei auch Oski für sein Engagement während des Lagers und rund ums Jahr im Namen aller Beteiligten herzlich gedankt.