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Osterlager 2014

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Tag 1 (So., 27.04.) --> Bericht von Noelle, Gianna, Vivienne und Emilia

Heute ging es endlich los ins Lager. Am frühen Morgen trafen wir uns alle am Rotsee. Nun hiess es Tschüss Mami, Papi und hallo Varese.
Wir verteilten uns auf die "Büschen" und fuhren los. Die ganze Fahrt verzögerte sich leider um 5 Minuten, da jemand eine sehr schwache Blase hatte. *Grins
Als wir endlich auf dem Bootsplatz ankamen, durften wir die Boote in Wind und Regen anriggern. Danach gab es ein mega feines Sandwich.
Anschliessend durften wir uns beim Konditraining so richtig aus Powern. Als wir mit dem Konditraining fertig waren, gingen wir zum Hotel und bezogen die Zimmer.
Wir alle freuen uns auf die nächsten Tage, welche wir hier erleben dürfen.









Tag 2 (Mo., 28.04.) --> Bericht von Lisa, Maya und Lynne

Heute als wir am See ankamen, hat es geregnet, stark gewindet und es gab grosse Wellen, deshalb hatten wir in der Halle Training. Wir machten ein Kondi- und Krafttraining und verbesserten uns auf dem Ergometer. Danach gab es einen feinen Salat und Spaghetti Bolognese von Oski und Wisu.
Da es am Nachmittag immer noch stürmisch war, haben unsere Trainer beschlossen ins Hallenbad zu gehen. Nach langer Suche haben wir ein Hallenbad gefunden und mussten zuerst (nicht sehr schöne) Badkappen anziehen. Nach dem Umziehen machten wir eine Schwimmstaffete. Später durften wir noch frei schwimmen. Und die meisten von uns hatten in der Wasserrutsche eine Monsterkette gebildet.
Nach dem Baden fanden es die Jungs sehr lustig, so zu tun, als wären sie mit dem "Büssli" davongefahren.
So konnten wir früher als gewollt ins Hotel zurück und hoffen auf besseres Wetter am nächsten Tag.







Tag 3 (Di., 29.04.) --> Kaspar und Fabio

Das Wetter war endlich schön! Die Sonne hat geschienen. Nach einigen Stunden auf dem Wasser, gab es schon die ersten Einteilerabdrücke nur rot und nicht braun.
Nach einem feinen Mittagessen und dem zweiten Wassertraining, bieten wir unsere letzten Energiereserven auf, um die vielen Stellen am Omnikin (Riesenball) mit Schlamm zu bedecken. Alle zusammen spielten das traditionelle "Urs-Ballspiel".
Für einen tollen Abschluss gab es noch einige Sprünge ins Wasser, wenn auch nicht alle ganz freiwillig.
Um 8 Uhr waren wir dann im Hotel und genossen das feine Essen.













Tag 4 (Mi., 30.04.) --> Noé, Niklaus und Elias

Auf der Hinfahrt zum See war es so ruhig wie noch nie. Bei der Ankunft sah es nach einem schönen Rudertag aus. Die Optimisten unter uns, hatten schon nach dem Blick aus dem Hotelzimmer die Sonnencreme eingerieben.
Weil der Vierer ohne Steuermann noch nicht angeriggert war, mussten wir dies noch machen und während dessen ertönten bereits einige Donnergeräusche aus der Ferne.
Urs Reaktion: "Erst wenn einer vom Blitz getroffen worden ist, gehen wir vom Wasser".
Wir alle waren dann der grossen Regenmasse ausgesetzt.
Nach dem wir (die etwas erfahreneren Ruderer) wieder an Land waren, hatten die Anfänger ihr erstes Skifftraining (Einertraining).
Reto wollte mehr wissen und degustierte einen vollen Zug Seewasser von Kopf bis Fuss.
Nach einem, wie immer, leckeren, bombastischen Mittagessen (Härdöpfelgratäää) wurden wir alle mit einem Kombi-Kondi-Training gefoltert, weil das Wasser wegen dem Wind nicht ruderbar war. Das Kondi-Training bestand aus 3 Bereichen: Rudertechnik auf dem Ergometer und im Ruderbecken, einem Kraftteil und einem Konditeil.
Danach durften wir bereits um viertel nach 5 in die Büssli sitzen und ins Hotel fahren.











Tag 5 (Do., 01.05.) --> Jan, Dario und Antek

Die Älteren waren wie jeden Morgen schon gegangen als wir zum Frühstück kamen. Alles was von ihnen übrig geblieben war, war schmutziges Besteck und Frühstücks-Abfall. Als unsere Mägen kurz darauf mit Fertig-Gipfeli gefüllt waren, gingen wir nach oben um unsere Sachen zu packen. 20 Min. später fuhren wir mit unserem "elegant" (na ja, so kann man's auch sehen) gestylten 90er Jahre Retro Bus Richtung Ruderhaus. Bei unserer Ankunft fanden wir die heftig verschwitzten Älteren vor, die schon den ganzen Morgen gerudert hatten. Vom dichten Nebel und den so angestrengt aussehenden Älteren schon etwas verängstigt, gingen danach auch wir auf's Wasser. Danach verjagte allerdings schnell die Sonne den Nebel. Aus uns (den Jüngerern) gingen kurz darauf zwei verschiedene Gruppen hervor:
In Doppelzweiern ruderten Jan & Antek sowie Reto & Andreas.
Der andere (grössere) Teil der Jüngeren fuhr im Skiff und trainierte Manöver.
Am Morgen gab es schon ziemlich früh einen Unglücksfall, nämlich bei Nils, der für ihn ziemlich Nass endete. Er konnte aber mit Pädis Anleitung souverän wieder ins Boot einsteigen. Im nassen Einteiler und Michèle's T-Shirt konnte er danach zum Steg zurück rudern.
Die Mittagspause endete für die meisten (die gemütlich am Steg campierten) in einem unfreiwilligen Bad.
Zum Mittagessen präsentierten uns unsere Meisterköche Wisu und Oski in einem köstlichen Mahl (bestehend aus Salat und Gemüserisotto) zum wiederholten Male ihre Kochkünste.
Danach ging es weiter: für die Jüngeren mit Rudern, bei dem Raoul (der auch mit dem Skiff unterwegs war) das Wasser mit einem überraschenden Besuch in ihm überraschte. Für die Älteren war Kraft-Konditions-Training angesagt,welches sie alle sehr "liebten". Danach wechselten wir unsere Rolle: sie ruderten und wir machten Kondi. Danach bzw. nach einer kleinen Rede von Urs gingen wir zurück ins Hotel.
Und obwohl wir diesen Text noch vor dem Abendbrot schreiben, werden wir euch schon jetzt sagen können, dass wir wie (natürlich wie jeden Abend) früh und brav leise ins Bett gehen werden (einer meiner Berichtschreibepartner sagt mir gerade, dass ich ein Tubel bin, wenn ich glaube, dass sie das glauben).









Tag 6 (Fr., 02.05.) --> Bericht von Tim, Dean, Antek und ein bisschen von Yanick

Der Tag begann nicht so schön. Das Wetter war schlecht und wegen den Wetterverhältnissen konnten wir nicht rudern. Wir spielten "Arschlöchern" bis die noch etwas verschlafene andere Gruppe kam.
Wegen den hohen Wellen entschied Urs, dass wir in den DiBi - ein Ruderbekleidungsgeschäft - gehen sollten. Dort kauften viele neue Einteiler, Gilets und Ruderjacken. Das alles sah zwar gut aus, reichte aber natürlich nicht an die Eleganz unserer Rotseekleider-Kollektion heran.
Wir fuhren sehr hungrig zum Bootshaus zurück. Dort genossen wir ein sehr feines Mittagessen.
Nach der Mittagspause verschoben wir das Samstags-Oster-Spezial-Training wegen dem schon vorher genannten Wetter auf Heute. Bei dem "Spezial-" Training hatte man bei manchen Stellen den Eindruck, dass die Übungen von den Trainern nur aufgetragen worden waren, weil sie wieder einmal ein Grund zum Lachen haben wollten, obwohl Urs bei seiner abendlichen Abendbrotrede das Gegenteil beteuerte. Das Spezialtraining bestand aus ein paar Aufgaben wie: Etappen-Ergometer-Rudern, menschliche Knoten lösen, mit anderen an einem Riesenband zusammengebunden einen Parcour machen und Flosswettkämpfe.











Tag 7 (Sa., 03.05.) --> Ein Tag aus Sicht der Trainer (Bericht von Jeremias und ein bisschen von Michèle, Pädi & BeSe)

Von Tag zu Tag viel es uns schwerer am Morgen aufzustehen. Eine intensive Woche mit tollen Erlebnissen hatten wir hinter uns.
Endlich, nicht das sanfte plätschern des Regens, sondern kräftige Sonnenstrahlen wecken uns für den letzten Tag. Das Aufstehen viel uns schon einfacher, denn eine solche Woche hinterlässt auch ohne eigenes Trainieren einige Spuren.
Es herrscht die klassische Stimmung, welche nach einem Grossereignis - und das Lager ist ein Grossereignis - herrscht. Ein letztes Mal das Boot fassen und aufs Wasser gehen. Schon fast nostalgisch denkt man auf dem See an die Woche zurück. Wie die Junioren am Anfang ruderten und wie sie jetzt übers Wasser gleiten - na ja, mehr oder weniger - aber auf jeden Fall sieht man bei allen die Fortschritte.
Wie schon damals als wir noch Junioren waren, ist ein Ruderlager nicht einfach ein normales Lager. Es geht um Rudern, Sport, Bewegung, Technik, Lernen, Aufmerksamkeit und den Willen, weiter zu kommen. Doch es geht auch um Freundschaften die sich bilden und Erlebnisse die bleiben. Man lernt Menschen kennen - mit all ihren Stärken und Schwächen - und diese zu akzeptieren, denn es ist gut so wie es ist. Doch auch die mahnenden Worte von Urs werden bleiben, dass man zu den Booten stets sorge tragen soll, die Umwelt uns allen gehört und die persönliche Freiheit dort endet, wo die Einschränkung für den Anderen beginnt.
Zwar haben wir Trainer jetzt nicht die bessere (Ruder-)Technik, doch durften wir viel anderes lernen. Wir freuen uns auf die kommende Ruder-Saison und auf das Lager in einem Jahr.