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London- „Head of the river“:

HORR Erlebnisbericht von David

Donnerstag- 21.03.13:

Am Donnerstag trafen wir uns um 6.20 am Bahnhof Luzern. Wir fuhren mit dem Zug nach Zürich um unseren Flug zu erwischen. Wir waren zu früh am Flughafen und mussten dadurch einige Zeit warten. Als wir flogen hatten wir mit engen sitzen zu kämpfen, genossen aber die Aussicht beim Start. Nach einer kurzen Zeit der Orientierungslosigkeit bei der Ankunft in London, fuhren wir mit einem Zug zu unserem Hotel. Nachdem die Zimmer eingeteilt worden waren, gingen wir bei einem Italiener in der Nähe essen. Dabei begutachteten wir einen Teil der Vorstadt Londons. Nach dem Essen bezogen wir die Zimmer im Hotel und machten uns bereit für eine kurze Joggingtour an der Themse zum Ziel des „Head of the river“. Wir entdeckten den 8er der bereits in London angekommen war. Im späteren Verlauf des Tages fuhren wir ins Zentrum Londons zur Oxford Street, die Shoppingmeile Londons. Am Abend trafen wir und beim „Piccadily circus“ und suchten uns ein Restaurant. Wir fanden ein ansprechendes chinesisches „All you can eat“. Dies war ein guter Abschluss für den Tag.

Freitag- 22.03.13

Nachdem wir uns mit einem guten Frühstück gestärkt hatten, machten wir uns bereit zur Ziellinie zu joggen und da das Boot bereit für das Rennen zu machen. Schon beim Joggen fiel uns auf, dass ein kräftiger kühler Wind wehte. Wir bereiteten, als wir angekommen waren, das Boot für das Training vor. Schon da spürten wir die vorherrschende Kälte. Als das Boot bereit war, trugen wir es zur Anlegestelle. Beim einwassern mussten wir barfuß ins kalte Wasser der Themse einsteigen, da es wegen der Ebbe und Flut keinen festen Steg gab. Gegen Anfang des Trainings war das Wasser noch einigermaßen ruhig. Wir ruderten die Themse aufwärts zum Start, wobei wir bemerkten, dass die Wellen zunahmen. Als wir beim Start angekommen waren, das Boot gewendet hatten und zurück rudern wollten, nahmen die Wellen erneut zu. Dies führte bei der Rückfahrt zu Schwierigkeiten.

Als wir am Steg ankamen, waren wir alle leicht unterkühlt und gingen uns sofort umziehen und duschen. Leider funktionierte nur eine Dusche. Nachdem sich alle aufgewärmt hatten, erfuhren wir, dass das Rennen wahrscheinlich abgesagt werden würde. Danach joggten wir zurück ins Hotel um uns dort zu erholen. Am Nachmittag machten wir uns alle erneut auf den Weg nach London um die Stadt zu besichtigen oder zu Shoppen. Am Abend trafen wir uns erneut beim selben Italiener wie am Donnerstag. Im Verlaufe dieses Abends erfuhren wir, dass das Rennen wirklich endgültig abgesagt worden war.

Samstag- 23.03.13

Am Samstag schliefen wir aus und aßen ein ausgedehntes Frühstück. Danach machten wir uns auf den Weg das Boot wieder Abreisebereit zu machen. Wie am Vortag wehte ein kühler Wind und ungewöhnlicher weise schneite es. Ein paar ausländische Ruderclubs machten trotz des abgesagten Wettkampfs ein Rennen. Dabei waren hauptsächlich Schweizer Ruderclubs. Das inoffizielle Rennen ging aber nicht die ganze Länge, sondern nur über eine Teilstrecke von etwa einem Kilometer. Danach sind wir so verblieben, dass jeder den Rest des Tages verbringen konnte wie er es wollte. Am Nachmittag gingen die meisten wieder in die Stadt und am Abend in den Ausgang.

Sonntag- 24.03.13

Am Morgen aßen wir erneut gemeinsam Frühstück und machten uns danach Gruppenweise wieder in die Stadt. Um 4 Uhr Nachmittags trafen wir uns im Hotel um gemeinsam zum Flughafen zu fahren. Beim Boarding waren wir uns eine Zeit unsicher, ob unser Flug wegen des schlechten Wetters überhaupt starten konnte. Es klappte dann doch alles wie geplant und unser Flug ging mit leichter Verspätung los. In der Schweiz angekommen verabschiedeten wir uns alle und machten uns in verschiedene Richtungen auf den Weg nach Hause.